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Gibt es eine Gesundheitsgefährdung?

Die Auswirkungen einer langfristigen Ernährung mit gentechnisch veränderten Pflanzen / Produkten (GVP) sind derzeit unbekannt und nicht absehbar. Toxizitätsstudien, in denen Säugetiere mit gentech-nisch verändertem Futter ernährt wurden, mussten teilweise wegen unerwartet starker gesundheitlicher Schäden der Versuchstiere abgebrochen werden (Prescott, V. E. et al., 2005).

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Gibt es eine Koexistenz von genetisch veränderten und konventionell bzw. biologisch angebauten Pflanzen?

Die TU München hat in 600m Abstand von Versuchsfeldern noch gentechnisch veränderte Pollen festgestellt. Ein Nebeneinander von konvetionell angebauten, biologischen und gentechnisch veränderten Pflanzen ist nicht möglich und nimmt dem Verbraucher jeglich Wahl-möglichkeit. Das ist auch aus den USA und Kanada bekannt, wo Genpflanzen großflächig angebaut werden.

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Braucht man weniger Spritzmittel?

Die gentechnisch veränderten Pflanzen werden so gezüchtet, dass sie gegen ein Totalherbizid resistent sind, d.h. im Gegensatz zu allen anderen Pflanzen sterben sie nicht ab, wenn sie mit dem Gift, das ebenfalls von den Saatgutherstellern bezogen werden muss, behandelt werden. Unkräuter und unerwünschte Wildpflanzen entwickeln jedoch innerhalb weniger Jahre Toleranzen gegen diese Herbizide.

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Wem nützt die Agro-Gentechnik?

Die vier größten, weltweit tätigen Agrochemiekonzerne DuPont, Syngenta, Monsanto und Bayer bestimmen weitgehend Forschung, Entwicklung und Vermarktung transgener Pflanzen und der dazugehörigen Pestizide und Herbizide. Ihr Anliegen ist  Gewinnmaxi-mierung durch Schaffung immer neuer Märkte. Es entstehen Abhängigkeiten, die bereits unzählige, v.a. kleinere landwirtschaftliche Betriebe (z.B. In Indien) in den Ruin getrieben haben.

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Wie verhalten sich unsere europäischen Nachbarn?

Griechenland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Polen und Ungarn sagen klar „NEIN“ zur Agro-Gentechnik, da sie die damit verbundenen Risiken nicht in Kauf nehmen wollen.

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Sind die Erträge der Bauern höher?

In den USA bringt das genmanipulierte RR-Soja 3-13% weniger Ertrag und herbizidresistenter Mais benötigt 30% mehr Pflanzenschutzmittel (Benbrook et al., 2003). Die gentechnisch veränderte Bt-Baumwolle bringt in Indonesien weniger Ertrag als konventionelle Sorten. Des Weiteren sind Baumwollkapselbohrer gegen Bt-Toxin bereits in Mississippi und Arkansas zunehmend resistent (2008). Laut dem Economic Research Centre (2002) schrumpften die Gewinne der Bauern  aufgrund der höheren Saatgutkosten sehr stark.

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